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Rubrik Kunst und Kultur

Kunst & Kultur

Gewinner des Gesellschafter art.award

Verständnis, Geborgenheit und Solidarität
Pressemitteilung Bonn/Köln, 05. November 2006 - "Ich möchte in einer Gesellschaft leben, die unter ihren Mitgliedern das Verständnis sucht, anstatt sich gegenseitig zu verurteilen", erklärte Julia Bossmann, Gewinnerin des Gesellschafter art.award und mit 19 Jahren jüngste Teilnehmerin des Wettbewerbs, im Rahmen der Preisverleihung am 5. November auf der Kunstmesse art.fair in Köln.
Über 250 Künstler hatten sich seit Mitte Juli mit der Frage „In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" beschäftigt und ihre Arbeiten eingereicht. Eine Jury wählte zehn Malereien und Fotografien aus. Das Besondere am Gesellschafter art.award: Die breite Öffentlichkeit war aufgerufen im Internet und auf der Kunstmesse art.fair die Gewinner zu ermitteln. Rund 1500 Menschen beteiligten sich an der Abstimmung und setzten sich mit der Frage nach der Zukunft des Gemeinwesens auseinander. „Zur Auswahl standen sechs Malereien und vier Fotografien, die sich auf beeindruckende Art und Weise mit den Themen Arbeit, Behinderung, Bürokratie, Einsamkeit, Frau/Mann, Nachbarschaft, Obdachlosigkeit, Städtebau und Zusammenleben auseinandersetzten", so Heike Zirden, Pressesprecherin der Aktion Mensch.
 
"Ich möchte in einer angstfreien Gesellschaft leben", so lautete die Antwort von Alexandra Medilanski, die auf den zweiten Platz gewählt wurde. Der dritte Preis ging an Ute Latzke, die in einer Gesellschaft leben möchte in der es selbstverständlich ist, ein Heim zu haben, das schützt und in dem man sich geborgen fühlen kann.
 
Walter Gehlen, Direktor der art.fair überreichte an Julia Bossmann einen Gutschein für den Druck eines eigenen Künstlerkataloges im Wert von 10.000 Euro. Alexandra Medilanski erhielt von Beate Reifenscheid-Ronnisch vom Museum Ludwig Koblenz 4.000 Euro für die Gestaltung einer Website zur eigenen Präsentation. Ute Latzke darf sich über einen Gutschein für Künstlerbedarf im Wert von 1.500 Euro freuen, ausgehängt vom Künstler Jim Avignon.
Infos
Der Gesellschafter art.award forderte Künstler und Laien auf, sich in Form von Malerei und Fotografie mit der Frage „In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" auseinander zu setzen. Aus den über 250 Einsendungen hat eine fachkundige Jury eine Vorauswahl getroffen. Diese zehn Kunstwerke standen im Internet unter www.dieGesellschafter.de und www.art-fair.de zur Wahl.
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